Lebensmittelüberwachung

Die Lebensmittelkontrolleure sind mit der Überwachung der Beachtung der Vorschriften über den Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen betraut.

Sie führen Betriebskontrollen in denen im Kreis ansässigen Betrieben durch und entnehmen regelmäßig, routinemäßig und auf Verdacht Lebensmittelproben.

Die entnommenen Lebensmittel und Bedarfsgegenstände werden anschließend von den Untersuchungsämtern auf das Vorliegen von
  • qualitativer Zusammensetzung,
  • Rückständen,
  • Schadstoffen,
  • Stoffen mit pharmakologischer Wirkung,
  • radioaktiven Stoffen,
  • Zusatzstoffen,
  • Kennzeichnungen
untersucht.

Weiterhin kümmern sie sich um Verbraucherbeschwerden (verdorbene Lebensmittel, Fremdkörper in Lebensmitteln und so weiter) und kontrollieren in regelmäßigen Abständen die Betriebshygiene der Lebensmittelbetriebe und Gaststätten. Unterstützt werden sie hierbei von den Veterinären.

Damit schon im Vorfeld eine gute Lebensmittelhygiene in den Betriebsräumen gewährleistet wird, nehmen die Veterinäre weiterhin Stellung zu Bauanfragen beziehungsweise notwendigen baulichen Veränderungen beim gewerblichen Umgang mit Lebensmitteln, zum Beispiel Eröffnung einer Straußwirtschaft.

Fleisch als Lebensmittel hat in letzter Zeit häufig für negative Presse gesorgt.

Zur Sicherheit des Verbrauchers unterliegt jedes Tier, das zum menschlichen Verzehr bestimmt ist, vor und nach der Schlachtung der amtlichen Untersuchung.

Bei diesen Untersuchungen werden außer den stets durchzuführenden Untersuchungen auch stichprobenweise Tiere auf Rückstände von Arzneimitteln und Schadstoffen kontrolliert. Als Kontrolleure fungieren dabei amtliche Tierärzte und Fleischkontrolleure, die bei der Kreisverwaltung angestellt sind.


Informationen über Verstöße gemäß § 40 Abs. 1a LFGB

Informationen für Lebensmittelunternehmer
Lebensmittelunternehmer sind gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) § 44 a Abs. 1 Satz 1 verpflichtet, unter Angabe ihres Namens und ihrer Adresse ihnen aus Eigenkontrollen vorliegende Untersuchungsergebnisse über Gehalte an gesundheitlich nicht erwünschten Stoffen wie Pflanzenschutzmitteln, Stoffen mit pharmakologischer Wirkung, Schwermetallen, Mykotoxinen und Mikroorganismen in und auf Lebensmitteln der für ihren Betrieb zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörde zu melden, sofern sich eine solche Verpflichtung nicht bereits aus anderen Rechtsvorschriften ergibt.

Zur Konkretisierung dieser Meldepflichten wurde eine Verordnung zu Mitteilungs- und Übermittlungspflichten zu gesundheitlich nicht erwünschten Stoffen (MitÜbermitV vom 28.12.2011, BGBl 2012 I, S.58) erlassen. Nach dieser Verordnung ist für die Meldung von Untersuchungsergebnissen eine elektronische Vorlage (digitale Datei) zu verwenden. Das Muster einer Erfassungstabelle für Lebensmittelunternehmer ist zu finden unter http://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/02_UnerwuenschteStoffeOrganismen/05_Dioxine/lm_dioxineUndAndere_node.html;jsessionid=6DE4F788A27D6E05B34F16FC27B2EA11.1_cid322 (Unterabschnitt Untersuchungsaktivitäten nach § 44 a LFGB).

Seit dem 1. September 2012 ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen nach § 40 Abs. 1a des Lebensmittel-und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) verpflichtet, die Öffentlichkeit zu informieren, wenn der durch Tatsachen begründete Verdacht besteht, dass
  • gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte, Höchstgehalte oder Höchstmengen überschritten wurden oder
  • gegen sonstige Vorschriften im Anwendungsbereich des LFGB, die dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Gesundheitsgefährdungen oder vor Täuschung oder der Einhaltung hygienischer Anforderungen dienen, in nicht nur unerheblichem Ausmaß oder wiederholt verstoßen worden ist und die Verhängung eines Bußgeldes von mindestens 350 Euro zu erwarten ist.
Vor der Veröffentlichung ist nach § 40 Abs. 3 LFGB grundsätzlich eine Anhörung der oder des Betroffenen durchzuführen. Erst nach Abschluss der Anhörung können festgestellte Untersuchungs- und/oder Überwachungsergebnisse veröffentlicht werden.

Die Veröffentlichung ist eine reine Information zur Markttransparenz und erfolgt in Form einer Tabelle, die am Ende der Seite unter  Publikationen zum Download (PDF): Informationen gemäß § 40 Abs. 1a LFGB zu finden ist.

Im Gegensatz dazu wird vor Gesundheitsgefahren bundesweit öffentlich gewarnt. Öffentliche Warnungen finden Sie auf der zentralen Plattform www.lebensmittelwarnung.de.

Die Information wird gelöscht, sobald amtlicherseits die Beseitigung sämtlicher der Eintragung zu Grunde liegender Umstände festgestellt wird.

 
Für folgende Fragen stehen Ihnen nachstehende Ansprechpartner zur Verfügung:

Verbraucherschutz:
  • Anfragen auf Grund von Pressemitteilungen bezüglich gesundheitlich bedenklicher Lebensmittel
  • Hygienische Voraussetzungen bei einmaligen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Vereinsjubiläen oder Adventsbasare, bei denen Lebensmittel in Verkehr gebracht werden sollen
  • Bauanfragen beziehungsweise. notwendige bauliche Veränderungen beim gewerblichen Handel mit Lebensmitteln
Ansprechpartnerin:
Frau Dr. Doll, Tel. 0 61 31 / 6 93 33-41 12, E-Mail an Frau Dr. Doll
Herr Dr. Wacker, Tel. 0 61 31 / 6 93 33-41 00, E-Mail an Dr. Wacker



Verbraucherbeschwerden:
(Hinweis: Zuständig für das Stadtgebiet Mainz ist das Ordnungsamt Mainz, Kaiserstraße 3-5, 55116 Mainz, Tel. 0 61 31 / 12-0)

Ansprechpartner/innen für das Kreisgebiet Mainz-Bingen sind die Lebensmittelkontrolleure:
Herr Doll, Tel. 0 61 31 / 6 93 33-41 18, E-Mail an Herrn Doll
Herr Göricke, Tel. 0 61 31 / 6 93 33-41 13, E-Mail an Herrn Göricke
Herr Jung, Tel. 0 61 31 / 6 93 33-41 09, E-Mail an Herrn Jung
Herr Kapell, Tel. 0 61 31 / 6 93 33-41 16, E-Mail schreiben an Herrn Kapell
Herr Molle. Tel. 0 61 31 / 6 93 33-41 14, E-Mail an Herrn Molle
Herr Weckerle, Tel. 0 61 31 / 6 93 33-41 05, E-Mail an Herrn Weckerle


Wichtig:

Bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch den Verzehr von Lebensmitteln bitte unverzüglich einen Arzt aufsuchen und Kontakt mit einem der nachfolgend genannten Gesundheitsaufseher aufnehmen:

Herr Bär, Tel.: 0 61 31 / 6 93 33-42 77, E-Mail an Herrn Bär

Frau Hildebrandt, Tel.: 0 61 31 / 6 93 33-42 78, E-Mail an Frau Hildebrandt

Frau Markow, Tel.: 0 61 31 / 6 93 33-42 79, E-Mail an Frau Markow
Frau Rothe, Tel.: 0 61 31 / 6 93 33-42 76, E-Mail an Frau Rothe
Herr Ullrich, Tel.: 0 61 31 / 6 93 33-42 75, E-Mail an Herrn Ullrich



 

Publikationen zum Download (PDF):