Leistungen im Arbeitsbereich einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen (WfbM)

Eine Werkstatt für behinderte Menschen ist eine Einrichtung, die der Eingliederung von beeinträchtigten Menschen in das Arbeitsleben dient. In einer WfbM durchläuft der Leistungsberechtigte drei Bereiche:
  • Das Eingangsverfahren dauert in der Regel bis zu drei Monate, wobei Kostenträger hierfür die Bundesagentur für Arbeit , die Deutsche Rentenversicherung oder in besonderen Fällen auch ein anderer Kostenträger ist.
  • Der in der Folge zu durchlaufende Berufsbildungsbereich dauert maximal zwei Jahre. Auch hierbei werden die anfallenden Kosten von der Bundesagentur für Arbeit bzw. der Deutschen Rentenversicherung getragen.
  • Sofern eine Integration auf den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht realisiert werden kann, kann die Aufnahme im Arbeitsbereich der Werkstätte erfolgen. Auch im Arbeitsbereich wird ein Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, in Integrationsbetriebe oder in Arbeitsplätze im Rahmen des Budgets für Arbeit angestrebt, sofern dies realistisch ist. Kostenträger für den Arbeitsbereich ist meist der Sozialhilfeträger.