Budget für Arbeit

Leistungsberechtigt sind Menschen mit Behinderungen, für die eine Empfehlung für den Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen vorliegt. Das persönliche Budget für Arbeit dient als Übergang von einer Tätigkeit in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen zu einer solchen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierdurch wird der nachfragenden Person ermöglicht einer Tätigkeit außerhalb der Werkstatt, meist auf einem Nischenarbeitsplatz, nachzugehen. Gleichzeitig hat die Person die Gewissheit, falls die neue Tätigkeit nicht die geeignete Maßnahme darstellen sollte, wieder in eine Werkstatt für behinderte Menschen zurückkehren zu können.

Das Budget für Arbeit setzt zudem Anreize für Arbeitgeber, Menschen mit Behidnerungen entsprechend ihrer Fähigkeiten einzustellen. Denn der Sozialhilfeträger übernimmt dabei bis zu 70 % des monatlichen Lohnes des Leistungsberechtigten. Außerdem beinhaltet das Budget die nachgehenden Betreuungsleistungen, meist durch die WfbM, bei der diese Person zuvor beschäftigt war.

 

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