„Neofaschismus in Deutschland“: Ausstellung gegen Gewalt und Rassismus im Foyer der Kreisverwaltung

7. April 2017


Im Foyer der Kreisverwaltung in Ingelheim eröffnete die Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham die Wanderausstellung „Neofaschismus in Deutschland“. 21 Tafeln informieren über die Ideologien und Praktiken von Neonazis, um deren Anziehungskraft zu verringern.

Insbesondere in Bezug auf die aktuelle Flüchtlingssituation wies die Kreisbeigeordnete darauf hin, dass rassistisch motivierte Beschimpfungen bis hin zu Gewaltverbrechen in Deutschland immer noch alltäglich sind. „Dass es allein im vergangenen Jahr zu mehr als 2.500 solcher Angriffe kam, zeigt, wie wichtig es ist, sich mit der neofaschistischen Szene und ihren Ursprüngen zu befassen“, betont Hartmann-Graham die Relevanz der Ausstellung. Diese wird seit 2014 in Schulen, Rathäusern, Kirchengemeinden und weiteren öffentlichen Räumen gezeigt.

Interessierte haben noch bis Freitag, 21. April 2017 die Möglichkeit, die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zu begutachten.


Gruppenbild mit den nachfolgend genannten Personen




Die Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham (l.) eröffnet die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“.

Ansprechpartner:

Pressestelle

Tel.: 0 61 32 / 787-10 12

E-Mail an die Pressestelle